Zum Stück
Was, wenn die Toten plötzlich wieder zu uns sprechen können? Künstliche Intelligenz macht möglich, was lange nach Science-Fiction klang: digitale Abbilder Verstorbener, die ihre Stimme, Erinnerungen und Persönlichkeit scheinbar weiterleben lassen. Ein Versprechen von Nähe und Trost – aber auch eine beunruhigende Frage: Wem gehört ein Mensch, wenn seine digitale Stimme nach seinem Tod weiterlebt?
Die Inszenierung führt in ein Spannungsfeld zwischen Trauer, Erinnerung und technologischem Fortschritt. Im Zentrum steht der Wunsch, eine Grenze zu überwinden, die bisher unumkehrbar schien: den Tod. Dabei begegnet uns der Mythos des Prometheus neu. Wie Prometheus den Menschen das Feuer brachte und damit eine neue Welt eröffnete, verspricht die KI heute, das Unmögliche möglich zu machen. Doch wo endet Fortschritt – und wo beginnt die Grenzüberschreitung?
Was, wenn wir den Tod besiegen könnten? Und was würden wir dafür opfern?
Ein Theaterstück über Erinnerung, künstliche Intelligenz und die Vergänglichkeit digitaler Unsterblichkeit.
Technik ist weder gut noch böse, noch ist sie neutral
Melvin Kranzberg
Termine
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Team
Spiel, Stückentwicklung, Inszenierung
Monika Zöhrer, Klaus Seewald
Dramaturgie
Eva Wallensteiner
Musik
Gerhard Nierhaus
Kostüme
Barbara Patter
Lichtdesign
Lisa Raschhofer
Produktion
Theater Feuerblau
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